Heile Welt und Pommes: Meine Sommerferien in der Schweiz
Auf der Spielbodenalp.

Heile Welt und Pommes: Meine Sommerferien in der Schweiz

  • Beitrags-Kommentare:2 Kommentare

Wo verbringst du deine Sommerferien? Im In- oder Ausland? Wir haben uns für die Schweiz entschieden. Warum wir an manchen Orten eine heile Welt vorfanden und was das mit Pommes zu tun hat, erfährst du im Blog.

Ah, diese frische Bergluft! Als Städter in Mürren merkst du gleich, warum die Menschen seit Jahrhunderten in die Höhe fahren, um sich auszukurieren. Zum Glück bin ich nicht krank. Aber wegen dem Coronavirus machen auch wir Ferien in der Schweiz. Und wenn man Connections hat, ist man schnell in einem schönen Chalet einquartiert. Was ich hier oben liebe: Auch wenn es 17 Grad im Schatten hat, in der Sonne fühlt es sich an wie 25 Grad. Herrlich.

Die Höhe macht hungrig. Auf Cordon-Bleu mit Pommes. Auf Wurstsalat. Selbstverständlich mit Pommes. Und dann wäre noch die gute alte Käseschnitte – ohne Pommes. Die Schweizer Bergbevölkerung mag offenbar deftige Kost – wenn ich so die Menükarten vergleiche. Ich auch. Aber nach ein paar Tagen hängen uns die fettigen, gelben Sticks zum Hals heraus.

Ferien in der Schweiz sind ganz schön teuer

Ja, die Schweiz ist schön. Worüber ich gestaunt habe: Nicht nur am Blausee hat das Wasser wunderbare Farben. Nichts mit brauner Suppe, wenns mal regnet. So wie am Rhein in Basel. Apropos Suppe: Wir habens ja schon geahnt: Das Essen an diesem Touriort ist verdammt teuer. Fischknusperli mit Pommes, ja Pommes, kosten einfach mal so 21 Franken. Wobei der Fisch mit 16 Franken zu Buche schlägt. Schliesslich sitzt man hier gleich neben einer Forellenzucht.

Corona gibt es im Berner Oberland nicht

Weiter gehts im schönen Berner Oberland. Nach Brienz. Das Positive vorweg: Hier kennt man das Coronavirus offenbar nur vom Hörensagen. Die Warnplakätli sind alle auf den 5.3.20 datiert. Warum auch ändern, wenn niemand krank wurde? Wir geniessen hier ein Stück heile Welt. Allerdings bei Regenwetter und in einem überteuerten Vierbettzimmer im Chaletstil der 50er-Jahre kombiniert mit einer «modernen» Einrichtung aus den 60ern und Platzangst auslösenden Dusche/WC aus den frühen 90ern. Da denkst du jeden Abend beim Zubettgehen: Warum fahren wir heute Abend nicht einfach zwei Stunden nach Basel und kommen morgen wieder? Aber nein. Wir sind hier, um uns zu entspannen. Für einen Tag Seebadi hats dann doch noch gereicht. Meer-Feeling mitten in der Schweiz. Das ist doch toll!

Berge oder Strand?

Sommerferien in den Bergen oder am Strand? Unser Fazit: Wir mögen die heile Welt, in der Pommes wie Pilze aus dem Boden schiessen. Aber ehrlich gesagt: Wenn das Hotel ein Reinfall ist, kannst du dich in den Strandferien immer noch ins Meer verziehen. Dafür schmecken die Pommes in der frischen Bergluft besser als in der brühenden Hitze am Strand.

Autor: Benedikt

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Anni

    DFischknusperli zBasel kostend denn also au CHF 18.- inkl.Pommes 🙂 Hoffentli sinds gschmackich guet gsi 😉

    1. TextairBasel

      OK, immerhin. Hätte könnte besser si. Sie sind nit emol richtig dure gsi. Wo mir sie zruggbrocht hän, hets gheisse: Wenn mir sie länger druff lön, wärde sie schwarz. 🙉

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