Tag des Schweizer Biers und das üble Bierversteckspiel

Tag des Schweizer Biers und das üble Bierversteckspiel

Eine kühles Blondes ist immer gut, sagen viele Männer. Am Tag des Schweizer Bieres sage ich euch: Ich trinke lieber etwas anderes. Oder ein ausländisches Bier. Mit einer bestimmten Schweizer Sorte habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Nicht wegen einem Suff. Nein.

Mein erstes Bier trank ich etwa mit etwa 13. Ich weiss es nicht mehr so genau. Eines weiss ich aber, es hat mir damals nicht so gut geschmeckt. Und so ist es bis heute geblieben. Das heisst aber nicht, dass ich Bier grundsätzlich nicht mag. Ich bin einfach heikel. Wie bei allen anderen Lebensmitteln. Ich esse keinen Blumenkohl, keinen Broccoli, kein Fisch, kein Spinat, keine Spargeln – die Liste ist lang. Aber bleiben wir beim Schweizer Bier: Ein schönes Weizenbier aus Appenzell, ja, das geht. Oder ein Amber aus der Region Basel. Mit einem Pale Ale kannst du mich aber jagen – egal, ob aus der Schweiz oder von sonst wo. Ein dunkles Bier bekomme ich gar nicht erst runter. Dann wäre noch das klassische Fäldi. Mit dem habe ich nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Damit meine ich aber kein Trinkerlebnis.

Biere verstecken macht Spass

Besonders eine Episode mit dem Fäldi ist mir für immer geblieben. Es war an einem schönen Sommertag ca. 1999. Judihui, sturmfrei, dachte ich und lud alle meine Freunde ein. Was ich während dem feuchtfröhlichen Abend nicht bemerkte: Sie versteckten die leer getrunkenen Bierflaschen in der ganzen Wohnung. Fläschchen verschwanden im Bücherregal, unter dem Sofa, hinter Tellern und eines sogar unter dem Kopfkissen meiner Mutter! Sie fands nicht lustig. Meine Freunde schon. Ich auch nicht. Schliesslich bekam ich einen Anschiss.

Kein Wunder mag ich die kleinen grünen Flaschen aus Rheinfelden nicht so. Aber egal, ob Schweizer Bier oder eines aus dem Ausland: Ich gönne mir lieber ein Glas Wein. Oder einen Drink.

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