25 Lovebugs – meine persönliche Geschichte

25 Lovebugs – meine persönliche Geschichte

Entdeckt habe ich Lovebugs 1995 im Zimmer meiner Schwester. Das Album mit der Torte drauf ist mir sofort aufgefallen. Also mal reinhören, dachte ich mir. Die eingängigen Popsongs gefielen mir und irgendwie fand ich die drei Jungs mit den eingefärbten Jeansjacken ziemlich cool. Fortan hab ich immer, wenn meine Schwester nicht zuhause war, Songs wie «Take Me As I Am» oder «Emily» lautstark mitgesungen – auch wenn ich die Texte damals als 13-Jähriger kaum verstand.

Logisch, dass ich bei unserer Bandgründung 1997 die Lovebugs-Songs mit meinem Kumpel  ausprobieren wollte. «Angel Heart» und «Car Lover» waren meine Lieblingscovers. Diese live aufzuführen, war uns dann doch zu viel des Guten. Schliesslich wollten wir unsere eigenen Songs schreiben und spielen. Verleugnen, dass wir uns von Lovebugs bei unserem Sound inspirieren liessen, will ich aber an dieser Stelle nicht. Mehr noch: Der Zufall wollte es, dass ich in der Band den Bass übernahm. Für mich perfekt. Denn mein Vorbild war damals nicht etwa Adi. Nein, es war Baschi, der mit seinem Glamour als Bassist aus der Band herausstach. So cool wie er wollte ich auch sein. Auf shiny clothes an den Konzerten verzichtete ich. Kajal um die Augen und schwarze Fingernägel mussten allerdings sein. Und den Gibson Thunderbird, den Baschi spielte, wollte ich unbedingt auch haben. Also leerte ich mein Jugendsparkonto und pumpte den Rest des Geldes von meinem Vater.

 Bilder von früher ersparen wir uns jetzt. Dafür hier ein aktuelles mit meinem Bass-Baby.
Bilder von früher ersparen wir uns jetzt. Dafür hier ein aktuelles mit meinem Bass-Baby.

Die Anekdote vom Sprungbrett ’93

Seit Kurzem wohnt Baschi übrigens zwei Stockwerke unter mir. Damals wärs ein riesen Ding gewesen, heute ist es eine nette Nachbarschaft. Und eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Tipps rund ums Showbusiness geht. Merci, Baschi! Merci, Lovebugs! Wir sehen uns heute Abend im Sommercasino. Kleine Anekdote dazu: Meine Schwester erzählt heute noch, dass sie am Sprungbrett 1993 dabei war. Bei dieser Gelegenheit erwähnt sie jeweils, dass Adrian kurz vor dem Konzert die Leute zusammentrommelte und meinte, sie sollen doch bitte reinkommen, es gehe jetzt gleich los. Der Rest ist bekanntlich Geschichte.

An dieser Stelle noch ein wenig Eigenwerbung. Hört doch mal in meine Band LEXS rein: www.lexsmusic.com. Und mein Artikel im Blick am Abend zum 20-Jahre-Jubiläum der Liebeskäfer will ich euch auch nicht vorenthalten.

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