Das passiert mit den Briefen fürs Christkind

Das passiert mit den Briefen fürs Christkind

Jahr für Jahr schreiben tausende Kinder dem Christkind mit der Hoffnung, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Doch was passiert mit diesen herzigen Briefen? In der Schweiz jedenfalls werden sie gesammelt. Und jedes Kind bekommt eine Antwort. Mit herzlichen Grüssen von der Post.

«Liebes Christkind! Dieses Jahr war ich besonders brav. Bitte erfülle mir folgende Wünsche…» Wer hat früher nicht selbst solche Briefchen geschrieben? Eben. Wenn keine Antwort kam, verflog der Glaube ans Christkind so schnell wie die Wünsche aufgelistet waren. Damit das nicht passiert, gibt es bei der Schweizerischen Post eine Abteilung, die sich zwar nicht um die Wünsche, aber immerhin um eine Antwort inklusive kleinem Geschenk bemüht.

 

Die Elfen der Post sitzen in Chiasso. Dort sammeln die fleissigen Helferlein des Christkindes fein säuberlich die Briefe der Kinder. Und das schon seit 60 Jahren! Über 20’000 Wunschzettel erhält die Post jedes Jahr. Rund 96 Prozent der Bittsteller bekommen eine Antwort. Bei den restlichen vier Prozent ist der Absender nicht ersichtlich.

 

 

Dort gehen die Antworten hin (Stand: 9.1.2017)

Westschweiz: 10’780

Deutschschweiz: 3776

Tessin: 3321

Ausland: 295

Neue Spielkonsole oder Versöhnung der Eltern

Die Wünsche der Kinder sind vielfältig. Manche ersehnen sich Lego, Spielkonsolen oder ein Velo. Andere wünschen sich, dass die Eltern wieder zusammenkommen oder dass es keinen Krieg mehr gibt. 

 

Der Antwortbrief ist mit dem Stempel der Poststelle Bern-Bethlehem versehen. Im Couvert finden die Kinder eine Weihnachtsgeschichte und ein kleines Geschenk. Du willst wissen, was? Dann schreib doch dem Christkind einfach ein Briefchen!

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